Zwei Cover. Eine Entscheidung.

Und Lohoff darf nicht ins System.


Herzliche Grüße von meinem Schreibtisch im Pfälzerwald. Wie schön, dass du wieder dabei bist.

Heute möchte ich dich in eine Entscheidung einbeziehen, die ich nicht alleine treffen will. Und ich zeige dir, warum Zuza im Ermittlungsalltag unerwartet eine Schlüsselposition hat.

Das Cover des ersten Bandes. Ich brauche deine Meinung.

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Selfpublishing ist das Cover. Es ist das Erste, was ein Leser sieht, bevor er auch nur einen Satz gelesen hat.

Ich habe zwei Richtungen als Mockup ausgearbeitet und bin ehrlich gesagt noch nicht sicher, welche die richtige ist.

Das erste folgt dem klassischen Regionalkrimi-Look: Pfälzerwald-Landschaft, Weinberg, Burgruine, blauer Himmel. Einladend, atmosphärisch, sofort als Regionalkrimi erkennbar. Wer solche Serien kennt, weiß auf den ersten Blick, was ihn erwartet.

Das zweite geht einen anderen Weg: eine Guillotine, in Rot und Dunkel gehalten, illustrativ und düster. Der Titel bekommt sein historisches Gewicht zurück. Das Hackmesser ist kein Beiwerk, sondern das Bild selbst.

Was mich dabei beschäftigt: Hackmesserseite ist kein Cozy Crime. Die Geschichte ist rauer, dunkler, ernster als ein Urlaub mit Leiche. Die Frage ist also nicht nur, welches Cover besser aussieht, sondern welches ehrlicher ist.

Ich zeige dir beide Entwürfe und habe echte Fragen dazu: Welches Cover würde dich dazu bringen, das Buch in die Hand zu nehmen? Und welches Cover verspricht etwas, was der Inhalt nicht hält?

Antworte einfach per E-Mail oder schicke mir eine Nachricht.

🕵️ Einblicke in die Krimizentrale (10)

In dieser Rubrik nehme ich dich mit hinter die Kulissen meines aktuellen Buchprojekts. Und es ist ein ganz besonderes, denn ich betrete Neuland: Ich schreibe eine regionale Krimiserie.

Lohoff darf nicht ins System

Im letzten Newsletter habe ich von der Charakterüberarbeitung berichtet. Inzwischen sind alle drei fertig. Lohoff, und die beiden anderen, die sich danach gemeldet hatten. Es war mehr Arbeit als geplant, aber die Szenen laufen jetzt anders. Besser.

Was mich gerade beschäftigt, ist etwas anderes. Ich arbeite an dem Ermittlungsalltag der beiden, und dabei spielt @rtus eine zentrale Rolle. Das ist das fiktive Vorgangsbearbeitungssystem der Polizei Rheinland-Pfalz in meinem Roman. Dort werden Fälle angelegt, Tatortfotos hochgeladen, Vernehmungsprotokolle dokumentiert, Maßnahmen erfasst. Alles läuft über dieses System.

Zuza hat vollen Zugriff. Auf dem Dienst-Notebook im Homeoffice, auf dem Tablet am Tatort, auf dem Smartphone im Auto. Sie ist die digitale Schaltstelle des IRKD.

Lohoff hat noch keinen Zugang. Sein Antrag auf mobile Rechte liegt in der IT-Abteilung, aber die Freigabe ist noch nicht erteilt. Das dauert.

Was das in der Praxis bedeutet, hat sich beim Schreiben einer Szene sehr deutlich gezeigt. Sie fahren zusammen vom Tatort zurück nach Pirmasens. Zuzas Diensthandy vibriert. Ein neuer KTU-Bericht ist hochgeladen worden. Lohoff streckt die Hand aus.
"Du hast noch keinen Mobile-Zugang. Ich lese dir vor."

Lohoff notiert sich die wichtigsten Punkte des KTU-Berichtes in seinem Notizbuch, während Zuza ihn vorliest.

Das ist ihm lieber als die digitale Version.

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Herzliche Grüße: Tom

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Frage an dich, falls du Autor bist:
Nutzt du technische oder bürokratische Details wie dieses, um Charakterdynamiken zu zeigen?

Schreib mir gerne deine Erfahrungen, ich bin gespannt auf den Austausch!

Wenn du Leser bist:
Findest du es interessant, wenn ein Krimi zeigt, wie Ermittler wirklich arbeiten, mit Systemen, Zugriffsrechten und Bürokratie? Oder willst du davon nichts wissen?

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