πŸ–οΈ Urlaubsidylle oder rauer Krimi?


Herzliche Grüße von meinem Schreibtisch im Pfälzerwald. Wie schön, dass du wieder dabei bist.

Ob Lieblingsnewsletter oder Neuentdeckung: Hier gebe ich dir frische Einblicke in mein Autorenleben: Am 1. Februar war es so weit. Ich war Gast bei Frank Göbels Sonntags-Podcast "Zwischen den Zeilen". Und zu der Gestaltung des Seriencovers der regionalen Krimiserie mache ich mir auch einige Gedanken.

Falls du es verpasst haben solltest: Podcast "Zwischen den Zeilen"

Am 1. Februar war ich beim Sonntagspodcast von Frank Göbel zu Gast.

Es wurde mein Buch "Zwischen den Zeilen der Geschichte" vorgestellt.

Ich fand es sehr spannend, welche Fragen Frank hatte, und wie ich dadurch noch einmal tief in den Schreibprozess und die Geschichten eintauchen konnte.

Auf LinkedIn, Instagram und Facebook habe ich drei Geschichten zur Abstimmung gestellt, von denen ich in der anschließenden Lesung zwei vorgetragen habe.

Hast du auch mit abgestimmt? Diese beiden haben das Rennen gemacht:
  • Am Rande des Feuers
  • Die Schmetterlingsbrosche
Falls du den Podcast noch nicht gehört hast, hast du nach wie vor die Möglichkeit. Du findest Frank auf Instagram: @frank_gobel, seinen Podcast auf Spotify und Youtube.

Hast du auch schon ins Buch reingelesen?

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πŸ•΅οΈ Einblicke in die Krimizentrale (8)

In dieser Rubrik nehme ich dich mit hinter die Kulissen meines aktuellen Buchprojekts. Und es ist ein ganz besonderes, denn ich betrete Neuland: Ich schreibe eine regionale Krimiserie.

Serien-Cover: Ästhetik und Erwartungshaltung

Ich denke schon seit einigen Wochen über die Covergestaltung der Krimiserie nach. Wenn ich mich in den Buchhandlungen umsehe, sind regionale Krimiserien aus der Bretagne, aus Südfrankreich oder aus Norddeutschland sofort zu erkennen. Ihre Cover folgen einem bestimmten Schema: blauer Himmel, weiße Schrift und darunter eine schöne Landschaft. Das Signal lautet: atmosphärisch, gemütlich. Urlaub mit Leiche.

Möchte ich mich in dieses einheitliche Design einklinken?

Mir ist bewusst, dass es sich hierbei nicht nur um eine ästhetische, sondern auch um eine strategische Entscheidung handelt.

Was spricht dafür?

Die Genrezuordnung ist für den Kunden bereits aus drei Metern Entfernung erkennbar: Das ist ein Regionalkrimi. Dadurch sinkt die Kaufhürde, weil man als Autor keine ausführlichen Erklärungen liefern muss. Leser solcher Serien suchen Landschaft, Lokalkolorit, charmante Figuren und eine überschaubare Brutalität. Durch das Andocken an ein solches Design würde ich die Erwartungssicherheit für den Leser erhöhen.

Nicht zu vergessen die Handelstauglichkeit. Buchhandlungen lieben Serien, die visuell funktionieren. Ein wiedererkennbares Raster sorgt für höhere Verkaufszahlen.

Was spricht dagegen?

Bretagne, Provence, Nordsee, Allgäu. Viele dieser Cover sehen inzwischen gleich aus. Ich riskiere, im Meer der Idylle unterzugehen.

Die viel wichtigere und letztlich entscheidende Frage ist jedoch: Sind meine Krimis wirklich Friede-Freude-Eierkuchen mit Leiche?

Wenn ich mir die Themen der aktuell geplanten Bände ansehe, wirken die Stoffe etwas düsterer und rauer. Eindeutig kein Cozy Crime. Ein sonniges Landschaftscover würde hier eine deutliche Diskrepanz erzeugen.

Ein bewusst anderes Coverdesign würde signalisieren: Das hier ist kein gemütlicher Urlaubskrimi. Das ist Pfälzerwald mit Abgrund.

Ich habe mich noch nicht entschieden.

Recherche für Band 2

Wenn ich etwas Abstand von der Arbeit am aktuellen Band brauche, widme ich mich gern den Ideen oder dem Plot der Folgebände.

Zurzeit recherchiere ich daher regelmäßig für den zweiten Band. Er wird sich um ein ganz typisch pfälzisches Thema drehen: Esskastanien, oder Keschde, wie man hier sagt.

In der Recherche prüfe ich, welche regionalen Aspekte hineinspielen und sich in einem Krimi verarbeiten lassen. Gerade beschäftige ich mich mit der historischen Dimension der Esskastanie ebenso wie mit Veranstaltungen, etwa dem „Keschdefeschd“ in Annweiler.

Auch der „Pälzer Keschdeweg“, ein rund 60 Kilometer langer Wanderweg rund um das Thema Esskastanien, wird im nächsten Band eine Gastrolle spielen.

Sei gespannt auf dieses besondere Setting!

Bist du neugierig geworden?

Wenn du Lust hast, mich auf diesem Weg zu begleiten, dich für Krimistrukturen und Schreibtools interessierst, dann bleib dran.

Frage an dich, falls du Autor bist:
Welche Gedanken machst du dir über dein Cover-Design? Welche Rahmenbedingungen spielen für dich eine Rolle?

Schreib mir gerne deine Erfahrungen, ich bin gespannt auf den Austausch!

Wenn du Leser bist:
Legst Du bei einem Regional-Krimi Wert darauf, dass beim Cover schon erkennbar ist, um welche Region es sich handelt? Oder ist es für Dich wichtiger, die Stimmung des Romanes im Cover wieder gespiegelt zu sehen?

Antworte einfach direkt auf diese eMail / den Post oder folge mir auf Instagram oder LinkedIn: @tom.glasauer

Bis zur nächsten Nachricht aus der Krimizentrale!

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Herzliche Grüße: Tom
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