Die neue, alte Volksmedizin

Die einfachste Möglichkeit um Krankheit zu vermeiden, ist die Förderung der Gesundheit.

Doch wir im westlichen Kulturkreis haben die Förderung unserer Gesundheit weitestgehend auf Vitamin-Brausetabletten aus dem Kaufhaus und die jährliche Fastenkur reduziert.

Wirklich historisches Wissen, was präventive Erhaltung unserer Gesundheit bedeutet, haben wir nicht (mehr).

Unser Gesundheitswissen ging verloren

Unser traditionelles Wissen über Heilkunde wurde in Europa im Mittelalter durch die Inquisition weitestgehend ausgelöscht. Lediglich das durch die Kirche sanktionierte Wissen – z.B. der Hildegard von Bingen – überdauerte mehr oder weniger unbeschadet die Jahrhunderte. Doch die Kenntnisse einiger weniger über die menschliche Gesundheit kann das gesammelte Wissen eines ganzen Volkes nicht ersetzen. So ist es verständlich, dass das „genetische Gesundheitswissen“ bei uns nicht existiert und durch eine hochprofitable Gesundheitsindustrie, die Pharmaindustrie, ersetzt werden musste.

Wir haben die Verantwortung abgegeben

Der Begriff „Volksmedizin“ hat bei uns einen bitteren Beigeschmack, der von den börsennotierten Konzernen und ihren wissenschaftlichen Vertretern gezielt gefördert wurde. Dies fiel ihnen leicht, denn es gab und gibt bei uns keine Volksmedizin mehr, kein in der Bevölkerung von einer Generation zur nächsten überliefertes Wissen über Krankheiten, Heilmethoden und Heilmittel.

Die Verantwortung für unser Wohlergehen haben wir längst an die Ärzte und Pharmawirtschaft abgegeben. Wir machen uns erst dann Gedanken über unsere Gesundheit, wenn sie nicht mehr da ist.

Gelebte Volksheilkunde

Im Gegensatz dazu steht das Jahrtausende alte Wissen des östlichen Kulturkreises: TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) in China, Ayurveda in Indien, Zen in Japan, …

Im alten China wurden Ärzte z.B. nur so lange bezahlt, wie es den Menschen gut erging. Wurden die „Patienten“ krank, dann wurde die Bezahlung so lange eingestellt, bis sie wieder gesund waren. Dies ein komplett gegensätzlicher Ansatz, wie wir ihn kennen: Ein Arzt wird nur dann bezahlt, wenn wir krank sind. Es stellt sich hier die Frage, in welchem Szenario die Motivation an der Gesundung höher ist?

Im asiatischen Kulturraum ist die Gesundheitspflege so tief in der Kultur verankert, dass sich ein wesentlicher Teil des Alltags damit beschäftigt. Dies zeigt sich z.B. bei der Ernährung, in körperlichen und mentalen Aktivitäten, aber auch in der Vermittlung dieses impliziten Wissens an nachfolgende Generationen.

Gesundheit beschränkt sich nicht nur auf den Körper

Gesund sein beschränkt sich nicht nur auf körperliche Gesundheit, sondern auch auf geistige und seelische Gesundheit: Ich kann mich nicht als gesund bezeichnen, wenn mein Körper zwar noch leistungsfähig ist, ich aber gestresst und vielleicht depressiv bin.

Auch die WHO hat das verstanden (Gesundheitsdefinition der WHO), doch die langjährig propagierte Einstellung der ursachenbasierten westlichen Schulmedizin ist aus den Köpfen der Gesundheitsindustrie, der Wissenschaft aber auch aus denen der Menschen nur langsam herauszubringen.

Doch in anderen Kulturkreisen ist die Erkenntnis, dass Gesundheit im Kopf beginnt und im Magen aufhört, der Grundstock, auf dem alle Aktivitäten aufsetzen.

Das Wissen anderer Völker nutzen

Da uns das historische Wissen über Volksheilkunde fehlt, müssen wir uns der Kenntnisse und Erfahrungen anderer Völker bedienen, die ihr über viele Generationen überliefertes Wissen im Umgang mit Gesundheit und Entspannung zu voller Blüte gebracht haben.

Anwendung von Erfahrungswissen

Der Trend geht hier schon seit Jahren dahin, die erprobten Techniken des asiatischen Kulturraumes auf die Anforderungen der westlichen Zivilisation zu übertragen: QiGong, Tai Chi, Meditation, Achtsamkeit, …

Bisher wurden diese altbewährten Methoden fast ausschließlich im privaten Bereich genutzt. Die Tendenz, die hier gemachten Erfahrungen auch im Business-Bereich anzuwenden, verstärkt sich zusehends.

Entschleunigung und Achtsamkeit im Geschäftsleben

Die Herausforderung bestand bisher darin, diese beiden Welten zusammenzuführen: traditionelles Wissen über Entschleunigung, Entspannung und Lebenspflege sowie die moderne, schnelllebige, technisch orientierte Geschäftswelt.

Genau hier setzt „Raum & Zeit“ an:

„Raum & Zeit“ basiert auf den Prinzipien der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) und des ZEN.

„Raum & Zeit“ klärt über die Risiken auf, die in der heutigen, durch allzu raschen Wandel gekennzeichneten Berufswelt stecken, zeigt aber auch die Chancen, die dort durch die Verbindung mit erprobten Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken entstehen können.

Durch Schärfung des Bewusstseins für individuelle Risikobereiche schafft „Raum & Zeit“ Freiräume im privaten und beruflichen Alltag, die zur Stärkung der persönlichen Leistungsfähigkeit und dadurch zur Zufriedenheit beitragen.

„Raum & Zeit“ kombiniert theoretisches Wissen mit praktischen Übungen, die von allen Mitarbeitern in ihr tägliches Berufsleben integriert werden können.

Informieren Sie sich über die Inhalte und Möglichkeiten von „Raum & Zeit“ für sich und für Ihre Mitarbeiter.

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